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Mittwoch, 7. Juni 2017


Bergeübung Bergerwand/Furtberg


Am vergangenen Samstag den 03.06.2017 haben wir unsere jährliche Bergeübung am Furtberg durchgeführt. Schwerpunkt der Übung war die Suche eines verletzten Wanderers. Dieser wollte mit seinem Bekannten, vom Lieglloch aus, auf den Furtberg und anschließend in die Bergeralm gehen. Als die Beiden fast ganz oben angekommen sind, ist einer der beiden ausgerutscht und durch die Verschneidung die sie aufgestiegen waren, abgestürzt. Es wurde von der Einsatzleitung ein Vortrupp losgeschickt der die Lage vor Ort klären und den Verletzten lokalisieren sollte. Nach einer kurzen Suche aus der Luft, wurden die beiden Person in kürzester Zeit gefunden und der Vortrupp startete zu Fuß zum Übungsplatz. Als die restliche Bergemannschaft eintraf wurden kurz die neuen Erkenntnisse durchbesprochen. Als alle am Übungsplatz eingetroffen waren, wurde sofort mit der Übung begonnen. Es wurde zuerst eine Spinnenverankerung aufgebaut. Als der Einsatzleiter eine Erkundungstour startete, hat er gesehen, dass die verletzte Person weiter abgestürzt ist als angenommen. Somit musste die Bergung von weiter unten durchgeführt werden. Für den Abstieg  mussten Seilgeländer verlegt werden. Am Bergestandplatz wurde nun eine Blockverankerung hergestellt. Nachdem sich die beiden Retter in das Bergesystem eingebunden haben, wurden sie zum Verletzten rund 140m abgelassen. Nachdem eine Bergung nach oben (140m Seil aufziehen und rund 80m am Seilgeländer nach oben) nicht in Frage kam, wurden die die Mannschaft nach unten zum Wandfuß (genau 200m) abgelassen. Dort wurden sie bereits von einer Bergemannschaft, die unten schon bereit stand, empfangen und die verletzte Person wurde mittels Tragetuch bis zur Forststraße abtransportiert.
Nach der erfolgreichen Übung wurde die Mannschaft in der Hütte von Peter Peer bestens mit Gegrilltem versorgt. Hier einen Herzlichen Dank für die Verpflegung und die Möglichkeit, unsere Übungsnachbesprechung dort abhalten zu können.





Bau der Spinne von oben

Finde den Roten Punkt

Eintreffen des Nachtrupp

Bergemannschaft von oben
Bau der Spinne von unten
Einsatzleiter
Beim Abseilen auf ca. 180m
Immer diese Verletzten;-)

Dienstag, 6. Juni 2017

Such- und Bergeaktion am Grimming

Am Sonntag den 28.05.2017 unser Einsatzleiter von der Landeswarnzentrale, gegen 21:45 Uhr, über eine verletzte Person am Grimming informiert. Nach der ersten telefonischen Kontaktaufnahme mit dem Verletzten stellte sich heraus, dass er sich beim Aufstieg kurz vor dem Gipfel eine Knöchelverletzung zugezogen hat. Er versuchte noch selbst Abzusteigen. Nachdem er seine Tour im Ennstal gestartet hat, er aber angab über den Nordanstieg gegangen zu sein, ist nicht genau klar gewesen, wo sich der Verletzte genau befindet. Nachdem die OS Stainach ebenfalls über die Suche informiert wurde, startete die Suche des Verletzten vom Tal aus. Er hatte eine Stirnlampe mit und konnte dadurch Lichtzeichen geben. Gegen 22.20Uhr konnten die Lichtzeichen am Lärchkogelweg auf einer Höhe von ca. 1400m ausgemacht werden. Nachdem dieser Weg Grenzgebiet zwischen der OS Stainach und Tauplitz ist, haben sich die Einsatzleiter der beiden Ortstellen kurz über die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Sie sind zum Entschluss gekommen, dass vier Kameraden der OS Stainach noch in der Nacht zum Verletzten aufsteigen. Dort sind sie gegen 02:40 Uhr in der Früh eingetroffen. Nach der Erstversorgung haben die vier Bergretter die Nacht mit dem Verletzten am Berg verbracht. Am nächsten Morgen wurden mit dem Rettungshubschrauber C14 geborgen und ins Tal geflogen.
Hier ein besonderer Dank an die OS Stainach für die gute Zusammenarbeit.